Die Hindus glauben, dass unser Leben durch die Gravitation und
die Positionen der Planeten des Sonnensystems beeinflusst wird. Gemäß der indischen Astrologie gibt es neun Planeten, die eine Hauptrolle spielen, wenn es darum geht, das Schicksal eines jeden Menschen zu erkennen. Der Glaube an die Kraft der neun Planeten ist so groß, dass diese Planeten in Indien als Götter angesehen werden. Daher besitzen sie alle auch einen eigenen Tempel. Zu diesen Wallfahrtsorten in Südindien führt unsere Reise, auf der wir abseits gewohnter Touristenrouten die tiefe
und lebendige Spiritualität Indiens erleben werden. Zu Beginn der Reise wird für jeden Teilnehmer ein vedisches Horoskop erstellt, aus dem die aktuelle Konstellation der neun Planeten hervorgeht. Danach werden in den einzelnen Tempeln bestimmte Zeremonien (Poojas) für uns durchgeführt. Sie dienen dazu, positive Einflüsse der Gestirne zu stärken oder hindernde zu neutralisieren. Die Hindus glauben, dass eine solche Pilgerreise hilft, das Karma vergangener Leben aufzulösen. Wir werden auf
unserer Reise die Tempel aller Planetengötter besuchen. Reiseverlauf 1. Tag Anreise nach Mahabalipuram; Zubringerflug nach Frankfurt/Main, Flug nach Chennai (Madras) in
Südindien, Transfer zum Hotel in Mahabalipuram 2. Tag Nach dem Frühstück Besichtigung der steinernen Stadt der Götter, Gelegenheit zum Einkauf von Kunsthandwerk, Abendessen und Übernachtung. 3. Tag Besuch in der Palmblattbibliothek von Chenghalpathu 4. Tag Von Mahabalipuram geht es südwärts zur ehemals französischen Stadt Pondicherry. Besuch des Sri Aurobindo Ashrams wurde sowie von Auroville, der “Stadt der Zukunft” mit der Meditationshalle Matrimandir. Übernachtung in
Pondicherry 5. Tag Nach dem Frühstück fahren wir durch authentische, vom Tourismus unberührte Dörfer zu unserem nächsten Ziel, dem Ort Vaithiswarankoil, einem kleinen Ort, dessen Tempel dem Planeten Mars geweiht ist. Die Einheimischen glauben fest daran, daß die positiven Einflüsse des Planeten hier schon viele Spontanheilungen
bewirkt haben. Der Ort gilt als ein Zentrum der Kunst des Nadi-Reading (Schicksalslesung aus antiken Palmblattmanuskripen). Übernachtung 6. Tag Besuch des Tempels der Neun Planeten in Mailadudurai, Übernachtung bei Swamimalai 7. Tag Heute brechen wir auf, um drei Tempel zu besuchen, zunächst den Tempel von Thiruvengadu (geweiht dem Merkur), danach einen weiteren Temel in Keezhperumpallam (geweiht dem Schattenplaneten Kethu) und zum Schluß besichtigen wir den Tempel in Thirunallaru, der dem Saturn geweiht ist. Nach einer Pause besichtigen wir den Tempel von Thirukadayoor, der insbesondere für die Rituale bekannt ist, welche Kinder
anläßlich des 60. Geburtstages ihrer Eltern abhalten. Diese religiöse Zeremonie ist als Sadhapishekam bekannt. Sie drückt den Wunsch der Kinder aus, daß ihre Eltern einen langen, glücklichen und gesunden Lebensabend genießen mögen. Weiterfahrt in die Tempelstadt Kumbakonam zu unserer Übernachtung. 8: Tag Auch heute beginnen wir unseren Tag früh, um die Tempel von Thirunageshwaram (dem
Schattenplaneten Rahu geweiht), Sooryanayanar (der berühmte Sonnentempel), Kanchanur (Tempel der Venus) und den Jupiter Tempel in Alangudi zu besuchen. Später legen wir eine Mittagspause in Swamimalai ein. Nach dem Mittagessen besuchen wir den Tempel von Thingaloor (der Mondtempel), der inmitten grüner Reisfelder gelegen ist. Anschließend fahren wir weiter nach Tanjore, die ehemalige Hauptstadt der Chola Dynastie. Übernachtung in Tanjore. 9. Tag Tanjore war einst die Hauptstadt der Chola Könige zwischen dem 10. und 14. Jahrhundert. In dieser Epoche galt die Stadt als ein Hort der Gelehrsamkeit. Sri Brihadeshwara Temple: Dieser Tempel wurde durch den Chola König Raja Raja im 10. Jahrhundert erbaut und ist ein herausragendes Beispiel der Chola Architektur. Der Abschlußstein des großen
Tempelturmes wiegt 81 Tonnen und wurde über eine Distanz von sechs Kilometern zum Tempel gebracht, wo er seinen endgültigen Platz auf der Spitze des Turmes in 63 m Höhe fand. Raja Raja Palast / Museum: Der Palast in seiner heutigen Form wurde von den Nayak Königen und teilweise auch von den Marathas (moslemischen Herrschern) geschaffen. Ein Großteil der Gebäude gehört heute zum staatlichen Museum. Hier werden Bronzen und Granitstatuen aus der Chola Zeit gezeigt. Eine weitere Attraktion
stellt die Bibliothek des Palastes dar, in der mehr als 46.000 Palmblattmanuskripte sowie Handschriften und Bücher in indischen und europäischen Sprachen aufbewahrt werden. Übernachtung in Tanjore 10. Tag An den Ufern des Flusses Cauvery gelegen, ist Trichy (auch Thiruchirapally genannt) eine der größten und bedeutendsten Städte
des Bundesstaates Tamil Nadu. Hier befindet sich der Uchipillaiyar Tempel, geweiht den Göttern Ganesha und Shiva. Die Nayak Daynastie aus Madurai erbaute die Zitadelle der Stadt, welche man nach einem Aufstieg über 432 aus dem Fels gehauene Treppenstufen erreicht. Ein grandioser Ausblick über Stadt und Fluß belohnt die Mühen des Aufstiegs. Der in der Nähe befindliche Srirangam Tempel ist ein wichtiger Ort für die Anhänger des Gottes Vishnu. Dieser Tempel verfügt über einen der mächtigsten
Türme (Gopuram genannt) in ganz Asien. Übernachtung im Hotel in Trichy 11. Tag Madurai ist die älteste Stadt in ganz Tamil Nadu. Es heißt, die Stadt habe die Form einer Lotusblüte. Der Meenakshi Amman Tempel überragt alle anderen Gebäude. Dieser Tempel ist der Göttin Meenakshy and ebenfalls dem Gott Shiva geweiht. Die
“Tausend Säulen Halle” (eigentlich sind es nur 985 Säulen) auf dem Tempelgelände ist ein schönes Beispiel drawidischer Baukunst. Heute ist hier das Kunstmuseum untergebracht. Das Gandhi Museum zeichnet Mahathma Gandhis Rolle im indischen Freiheitskampf nach. Der Palast des Königs Thirumalai Nayak spiegelt die Pracht vergangener Epochen wieder. Das Gebäude wurde im indo-sarazenischen Stil errichtet, und ist bekannt für seine Stuckarbeiten. Übernachtung in Madurai 12. Tag Transfer zum Flughafen von Madurai, Flug nach Chennai und Transfer zum Hotel in Mahabalipuram 13. Tag Zeit zur Erholung am Strand, ayurvedische Massagen sind im Hotel ebenfalls buchbar, Möglichkeit zur Konsultation eines Handlesers oder
einer weiteren Palmblattbibliothek 14. Tag Abschied von Indien, individuelle Freizeit, Möglichkeit, per Boot die versunkenen Tempel vor der Küste Mahablipurams zu besuchen, am späten Abend Transfer zum Internationalen Flughafen von Chennai 15. Tag Heimreise, am frühen Morgen Beginn des Rückfluges nach Deutschland, nach
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